
Ich weiß, dass Ubuntu ein Fork von Debian ist, aber ich weiß nicht, wie ich die Risiken der Verwendung von 10.04 Lucid Lynx auf Debian Unstable einschätzen soll. Es ist ein Heimserver in meinem Keller, aber Kunden werden Zugriff haben und vielleicht werde ich in naher Zukunft ihre Webseiten hosten. Ich muss den Server ständig am Laufen halten.
Antwort1
Hmm, wir bewegen uns hier in 'subjektives' Gebiet, aber Ubuntu Lucid Lynx 10.04.1LTSbietet Ihnen den Komfort einer Basisplattform, die im Vergleich zu den häufigen Veröffentlichungen der Nicht-LTS-Versionen wahrscheinlich über einen langen Zeitraum „konsistent“ und „stabil“ bleibt.
Sie könnten auch eine andere Plattform in Betracht ziehen, die sich ebenfalls langsamer weiterentwickelt und daher weniger Gefahr läuft, durch eine neumodische Funktion oder ein Update aus dem Konzept gebracht zu werden -CentOSwäre ein gutes Beispiel.
Und wie Sie die verschiedenen Versionen bewerten – ohne eine Form der objektiven Gewichtung und Bewertung der Funktionen könnten Sie dies eigentlich nur tun, indem Sie entweder einen direkten Test durchführen oder (was die nächstbeste Lösung ist) die Foren aller Distributionen durchsuchen, die Sie in Betracht ziehen, und die Berichte von Leuten lesen, die diese Distributionen „im Zorn“ verwendet haben.
Bearbeiten: Ich habe die Frage gerade noch einmal gelesen und festgestellt, dass ich den Debian-Aspekt übersehen habe: Debian hat ebenfalls sehr konservative Veröffentlichungszyklen und wäre daher auch eine gute Wahl für eine stabile Serverplattform.
Auch hier eine interessante Lektüre:https://stackoverflow.com/questions/62222/centos-or-debian-as-a-server-os
Subjektive Fußnote: Ich würde mich aufgrund meiner Erfahrung und der Tatsache, dass CentOS bei den Hosting-Anbietern gut etabliert ist, für CentOS entscheiden, was eine gute und relevante Empfehlung ist.
Edit2: Ich wollte nur noch einmal darauf hinweisen, dass Sie, wenn Sie kommerzielle (d. h. kostenpflichtige) Hosting-Dienste anbieten, nicht vergessen sollten, dass Sie bei der „Zuverlässigkeit“ auch hardwareorientierte Aspekte wie Stromversorgung (USV, redundante Stromversorgung), Geräteausfälle (Router, Server usw.) und WAN-Verbindungsausfälle berücksichtigen müssen. Es sei denn natürlich, Sie möchten Ihren Kunden keine Verfügbarkeitsgarantie oder Service Level Agreement anbieten. Denken Sie auch daran: Bei Natur- oder Gebäudekatastrophen werden zuerst Keller überflutet.