ESXi – Wiederherstellung nach Laufwerksfehlern bei Solaris ZFS Raids (VMDirectPath I/O – raidz-Pool)

ESXi – Wiederherstellung nach Laufwerksfehlern bei Solaris ZFS Raids (VMDirectPath I/O – raidz-Pool)

Ich verwende derzeit Solaris 11.1 in ESXi 5.5 mit einer HBA (Festplatten-Controllerkarte), die über VMDirectPath I/O und einen Raidz-Pool (Vault genannt) an das Betriebssystem weitergeleitet wird. Das Betriebssystem läuft auf einem einzelnen dedizierten SSD-Datenspeicher. Das bedeutet, dass ich bei einem Ausfall des Betriebssystems keine gespiegelte Version habe. Ich möchte nicht wirklich eine weitere SSD kaufen, nur um die Betriebssystemfestplatte zu spiegeln. Ich habe mir Veeam-Backup-Lösungen angesehen, aber aufgrund des VMDirectPath I/O kann ich es nicht sichern, während es online ist (Snapshots müssen offline sein).

Meine Frage ist, ob es im Falle eines Betriebssystemfestplattenfehlers (der Raidz-Pool ist nicht betroffen, separate Festplatten und Controller) besser wäre, das Betriebssystem von Grund auf neu aufzubauen und einen erzwungenen Import des Pools durchzuführen, z. B. „zfs -f import vault“. ODER wäre es in Ordnung, ein etwa eine Woche altes Betriebssystem-Backup auf einem neuen ESXi-Datenspeicher wiederherzustellen, und ich gehe davon aus, dass dies dann wie gewohnt weitergeht. Die Daten im Pool könnten sich jedoch geändert haben. Ich gehe davon aus, dass sich auf der Betriebssystemfestplatte nichts befindet, das dies verfolgt und den Pool als beschädigt/fehlerhaft erkennen würde?

Hat jemand einen besseren Vorschlag zum Sichern der Betriebssystemfestplatte oder die beste/sicherste Strategie zum Wiederherstellen der Betriebssystemfestplatte und zur Wiedererlangung der Nutzung des ZFS-Pools?

Antwort1

Das Wiederherstellen des Betriebssystems aus einer Sicherung und anschließendes erzwungenes Importieren des Pools mit zpool import -f vault wäre kein Problem. Selbst wenn sich die Daten im Pool geändert haben, bleiben alle diese Informationen im Datenspeicher erhalten und das Betriebssystem hat kaum etwas damit zu tun.

Ich mache das mit unseren Sandbox- und Testsystemen, wenn ich Updates auf Solaris 10 und 11 teste und zurücksetze, und hatte bisher kein Problem. Solange die mit Solaris installierte Zpool-Version dieselbe oder neuere ist als die Pool-Version des Vault-Pools, sollte es kein Problem geben.

Eine weitere Möglichkeit zum Sichern der OS-Festplatte wäre die Verwendung von zfs send und recive, wie hier beschrieben. http://docs.oracle.com/cd/E19253-01/819-5461/ghzwu/index.html und hier http://docs.oracle.com/cd/E19253-01/819-5461/ghzur/index.html

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